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Bild: Heizkraftwerk Ilmenau, ©STEAG New Energies GmbH

Holzenergie

In der Geschichte der Menschheit hat Holz als Rohstoff auch für die Energieerzeugung eine lange Tradition. Dass dieser Ansatz auch heute noch aktueller denn je ist, zeigt die derzeitige Diskussion um Klimawandel und Energiepolitik. Durch die Ergebnisse der Kohlekommission und zunehmendes Umweltbewusstsein rückt auch Holz zur Energie- und insbesondere der Wärmegewinnung zunehmend in den Focus von Politik und Öffentlichkeit. 

Gerade auch in Baden-Württemberg kann Holz hier einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Denn Baden Württemberg zählt mit seinem Waldanteil von 38,1 % der Landesfläche zu den waldreichsten Bundesländern; 30 % des in Deutschland produzierten Schnittholzes stammen allein aus Baden-Württemberg. Sowohl Größe der Waldfläche, als auch der Umfang der wirtschaftlichen Nutzung sind für die Holzenergie von Bedeutung, da sowohl Brennholz,  Nebenprodukte der Forst und Waldpflege (z. B. Hackschnitzel),  als auch Nebenprodukte aus Sägewerken und holzverarbeitender Industrie (Hackschnitzel, Sägespäne u. a. als Pellets), sowie Gebraucht- bzw. Altholz zur Energiegewinnung genutzt werden können. Holz ist hierbei ein so genannter „ CO2 –neutraler“ Energieträger, da bei der Umwandlung in Wärme nicht mehr CO2 frei wird, als während des Wachstums eingelagert wurde und sowieso bei der Verrottung des Holzes frei würde.

Aus dem regenerativen Energieträger Holz lässt sich effizient Wärme, aber auch Strom erzeugen. Mit Nahwärmenetzen in Wohn-, Industrie- und Sanierungsgebieten sind großen Potentiale zu erschließen.  Holz empfiehlt sich dabei insbesondere auch auf Grund seiner hohen Flexibilität in der Energiebereitstellung als wertvolle Ergänzung zu anderen erneuerbaren Energien.  

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