Die Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg (PEE BW) und der Landesverband Erneuerbare Energien Bayern (LEE Bayern) haben am 12. Februar 2026 an die Bundesregierung und Bundesnetzagentur appelliert, das Ausschreibungsvolumen für Windenergie an Land im Jahr 2026 spürbar anzuheben. Bundesweit liegen zahlreiche Windparkprojekte vollständig geplant und genehmigt vor und könnten kurzfristig in den Bau gehen – doch die aktuell stark überzeichneten Ausschreibungen bremsen den Ausbau aus.
Auch die bayerische Staatsregierung, das Umweltministerium Baden-Württemberg sowie weitere Bundesländer sprechen sich für höhere Ausschreibungsvolumina in diesem Jahr aus. Diese Erweiterung wäre ein pragmatischer Schritt innerhalb der bestehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen, um die Engpässe bei den Ausschreibungen zu entschärfen. „Selbst wenn besonders viele Projekte in Nord- und Ostdeutschland unmittelbar profitieren würden, ist eine Erhöhung des Ausschreibungsvolumens im Sinne der gesamtdeutschen Energiewende richtig und notwendig“, betonen die Erneuerbare-Energien-Verbände aus Bayern und Baden-Württemberg. Durch mehr genehmigte Zubaumengen könne die klimafreundliche Windenergie schneller fossilen Kohlestrom aus dem Netz verdrängen.
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