10.07.2026 | Plattform Erneuerbaren Energien vertritt erfolgreich die Branche in Baden-Württemberg

Mitgliederversammlung schließt Aufbauphase ab und stellt Weichen für die Zukunft

MV in Hemmingen © Plattform EE BW

MV in Hemmingen © Plattform EE BW

Die Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V. hat ihre diesjährige Mitgliederversammlung am 10. Juli in Hemmingen abgehalten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen der Rückblick auf das vergangene Verbandsjahr, der Finanz- und Geschäftsbericht sowie der Ausblick auf die weitere Arbeit der Plattform. Im Anschluss an die Versammlung besichtigten die Mitglieder die Heizzentrale der Naturenergie Glemstal und erhielten dabei Einblicke in die praktische Umsetzung einer regionalen, erneuerbaren Wärmeversorgung.

Im Bericht des Vorstands und der Geschäftsführung wurde auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurückgeblickt. Die Plattform konnte ihr Projekt „Aufbau der PEE BW“ erfolgreich abschließen und organisatorisch, finanziell sowie inhaltlich wichtige Weichen für die Zukunft stellen. Der Vorsitzende Jörg Dürr-Pucher und Geschäftsführer Jürgen Scheurer berichteten über die kontinuierliche Weiterentwicklung des Verbands, den Ausbau der fachlichen Arbeit sowie die steigende politische und öffentliche Sichtbarkeit der Plattform.

Besonderes Augenmerk galt der Mitgliederentwicklung. Die Plattform verzeichnete einen leichten Mitgliederzuwachs und rief die Mitgliedsorganisationen dazu auf, weiterhin aktiv neue Mitglieder zu gewinnen, um die gemeinsame Interessenvertretung der Erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg weiter zu stärken.

Ein weiterer Schwerpunkt des Berichts war die politische Arbeit der Plattform. Dazu gehören vor allem Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus Landtag, Bundesregierung und kommunaler Ebene, Stellungnahmen zu energiepolitischen Verfahren sowie die kontinuierliche Begleitung aktueller Gesetzgebungsprozesse. Die Plattform betonte dabei ihre Rolle als fachliche Stimme der Erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg.

Mit Presseinformationen, Webseminaren, Fachtagungen, Fachveranstaltungen und einer aktiven Social-Media-Kommunikation konnte die Reichweite der Plattform weiter ausgebaut werden. Insbesondere LinkedIn entwickelte sich laut Bericht zu einem wichtigen Kanal, um Fachöffentlichkeit und Mitglieder regelmäßig über aktuelle energiepolitische Themen und Verbandsaktivitäten zu informieren.

Im Finanzbericht wurde die Jahresrechnung 2025 vorgestellt und von der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen. Der Haushaltsplan für 2026 wurde ebenfalls angenommen. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Förderprojekts „Aufbau der PEE BW“ endete Förderung zum Jahresende 2025. Künftig wird die Finanzierung der Plattform vor allem über Mitgliedsbeiträge, Finanzbeiträge der Spartenverbände, Dienstleistungen und neue Förderprojekte erfolgen.

Nach der Entlastung des Vorstands, die von der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen wurde, wurden die weiteren inhaltlichen Schwerpunkte für 2026 und 2027 vorgestellt. Dazu zählen unter anderem die weitere Mitgliederwerbung, der Ausbau von Dienstleistungsangeboten, die Digitalisierung der Verbandsarbeit, die Aktivierung von Fachgruppen sowie die Intensivierung politischer Kontakte und Öffentlichkeitsarbeit.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Mitgliederversammlung folgte die Anlagenbesichtigung bei der Naturenergie Glemstal in Hemmingen. Vor Ort erhielten die Mitglieder von Vorstandsmitglied Ulrich Ramsaier interessante Einblicke in die Heizzentrale und damit in ein konkretes Beispiel für die regionale Umsetzung erneuerbarer Wärmeversorgung. Die Besichtigung unterstrich die Bedeutung lokaler Energieprojekte für die Wärmewende und zeigte anschaulich, wie erneuerbare Technologien in der Praxis eingesetzt werden können.

Die Kombination aus Mitgliederversammlung und Anlagenbesichtigung bot den Teilnehmenden eine gelungene Verbindung aus verbandsinternem Austausch, fachlicher Einordnung und konkreter Projektpraxis. Die Veranstaltung machte deutlich, dass die Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg ihre Rolle als Branchenverband, Impulsgeber und Netzwerkplattform konsequent ausbaut und ihre Mitglieder aktiv in die energiepolitische und fachliche Arbeit einbindet.

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